Notizen von der BIO Front

Man könnte sich ja aufregen. Da gibt man schon ein paar Euro mehr für BIO Lebensmittel aus und dann muss man hören und lesen, dass nicht alles wo BIO drauf steht, auch BIO ist.

Geärgert hat mich ein Bericht über die Verbraucherverarsche mit dem EU Bio Siegel. Man denkt als Verbraucher, man tut aktiv etwas für den Tierschutz, für einen respektvolleren Umgang mit unseren Mitgeschöpfen, und zahlt für diese Produkte auch noch mehr Geld. Und dann muss man solche Dinge sehen bzw. lesen.
Tierhaltung aus sogenannten biozertifizierten Betrieben ist keinen Deut besser, als aus konventioneller Massentierhaltung.

Die Anforderungen, die Betriebe zur Erlangung des Bio Siegels erfüllen müssen, sind ein Witz. Da kann man es auch sein lassen. Wieder ein Beispiel, wie unsere Marionettenpolitiker einknicken und der Wirtschaft in den Allerwertesten kriechen. Mehr Infos findet ihr bei bio-wahrheit.de
Sehr zu empfehlen.

 


Notizen aus der Unterwelt

Sie sind die Pest des 21. Jahrhunderts: Spekulanten, Börsenmakler und Banker. Selbst mit dem Elend und der Not der Ärmsten machen sie ihre schmutzigen Geschäfte.

Zum Glück gibt es auch noch Menschen, wie Börsenmakler Dirk Müller, der sich seine Ehre bewahrt hat und als Kenner der Szene auch Aufklärung betreibt.

Spekulation mit Lebensmitteln gehört verboten. Ich empfehle daher auch die Kampagne von foodwatch

Ein Klick auf das Bild führt zur foodwatch Kampagnie.

Mit vollem Kühlschrank rebelliert man nicht. Mit leerem Bauch sieht das schon ganz anders aus.


Bei YT gesehen

Entbehrt nicht einer gewissen Logik. Sind Menschen mit Waffen nicht irgendwie auf der Stufe von Primaten einzureihen?

 


Notizen aus Schilda

Wie in jedem Jahr, so prangert auch 2011  der Bund der Steuerzahler in seinem inzwischen zum 39. mal erschienenen Schwarzbuch, Verschwendung von Steuergeldern an. Egal ob auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene – beim Umgang mit Steuergeldern scheint in den Amtsstuben quer durch die Republik nach dem Motto “Wir habens ja” verfahren zu werden.

Nachlesen kann man die teilweise haarsträubenden Beispiele staatlicher Unfähigkeit auch auf der Homepage des Bundes der Steuerzahler.

Schwarzbuch 2011

Das Schwarzbuch wird da auch als EBook Version angeboten.

Dieses Motiv kann als Postkarte heruntergeladen werden


Neues von der Diktatorenfront

 

Danke TITANIC!


Du bist dumm

Ein wenig Aufklärung tut Not.

Homepage von Du bist dumm


Notizen aus der Marketing Abteilung

Ja, ja die gute, alte, etwas altbacken scheinende CARITAS. Da hat sie aber mal eine Kampagne gestartet und diese mit einer beachtlichen, ja verblüffend guten Videoclip Unterstützung veröffentlicht.

Und das ist keine Eintagsfliege, wie folgende Beispiele zeigen.

Ich meine: Daumen hoch und weiter so.

http://www.kein-mensch-ist-perfekt.de


Notizen aus dem Land des Lächelns

Das Läceln könnte einem wegschmelzen – sorry liebe Leser aus Japan – wenn man liest und hört, wie die Menschen in Japan zur Zeit vom Schicksal getroffen werden.

Was gerade in Japan abgeht, zeigt doch mal einerseits wieder, wie gewaltig die Natur sein kann – und wie hilflos dagegen der Mensch – und andererseits wie leichtfertig wir Menschen mit unserer Zukunft spielen.
Profitgier scheint den Blick für eine lebenswerte Zukunft zu vernebeln.Ökonomische Interessen einiger weniger stehen über dem Recht auf Leben ohne Angst der großen Mehrheit.

Eben noch haben unsere profillosen Politikermarionetten der Atomlobby Zucker in den Allerwertesten geblasen und die Laufzeiten für ihre AKWs verlängert und heute zeigt sich in Japan, welch tickende “Atom”bomben das sind. Japan erlebt sein zweites Hiroshima.
Schicken wir unsere Politlakaien mt samt ihrer von ihnen hofierten Atommanagern nach Japan als Hilfstruppen, ihren Müll aufzuräumen.

Das Leid, der Menschen in Japan wird dies allerdings nicht mildern.


Notizen aus dem Dschungel

Es gibt Dinge über deren Nutzen für die Menschheit sich trefflich streiten lässt. Fußpilz zum Beispiel, der Papst, Zecken oder Guido Westerwelle.

Dann gibt es Dinge die überflüssig sind und zudem eine große Gefahr für uns bedeuten: Tsunamis, Erdbeben oder Vulkanausbrüche.

Und dann gibt es Dinge, die sind: sinnfrei, gefährlich, überflüssig.
Unter diese Kategorie fallen für mich die Privatsender mit ihrem täglichen
“Programm” an Dokus, Soaps, Talkshows, Ratgebern etc.
Allen voran das Flagschiff RTL mit seiner neuen Staffel des Dschungelcamps.
Medien und Monetengeile C-Promis die für etwas Kohle und Aufmerksamkeit auch gerne mal Insekten in den Mund nehmen oder in Kakerlaken baden.

Garniert mit dschungeleigener Gruppendynamik.
Und diesmal war es für mich interessant, weil Rainer Langhans mit von der Partie sein sollte. Mal ehrlich Leute. Rainer Langhans die Kommunenikone und Symbolfigur der außerparlamentarischen Opposition

Tut mir Leid, ich war noch nie ein Fan von Herrn Langhans und jetzt weiß ich auch warum. Und ich verstehe auch ehrlich gesagt wieso er Hass Mails bekommt. Auch wenn er noch so wortreich seine Teilnahme zu erklären versucht.

angeblich geht es ihm nur um “die Kommune-Erfahrung”, die er möglichst vielen Menschen zeigen will.

Er wolle in der Sendung, in der Semiprominente Mutproben ablegen müssen, zeigen: “Eine Bewusstseinserweiterung in der zunehmend virtuellen Welt ist heute der erste Schritt. Die jungen Leute machen das bereits. Sie leben in Communitys. Sie leben nur zu einem kleineren Teil in der Real World – die ist zu lieblos.”
Die Internet-Community sei im Vergleich regelrecht “liebevoll”, denn “erweiterte Kommunikation wird Liebe. Nehmen wir nur mal die 500 Millionen Facebook-Freunde. Das ist doch das, was wir damals gelebt haben: Alle lieben alle. Ich bin Optimist genug, um das jetzt schon zu sagen. Die anderen werden das morgen sehen.”

Quelle

Sorry Herr Langhans, lassen sie es. Für mich zeigt es nur ihre Unglaubwürdigkeit und Oberflächlichkeit. Flucht in die virtuelle Welt, weil die reale zu lieblos ist. Gut, dass die virtuelle Welt so viel liebevoller ist.

 

 


Unwort des Jahres

ALTERNATIVLOS

Das Wort suggeriert sachlich unangemessen, dass es bei einem Entscheidungsprozess von vornherein keine Alternativen und damit auch keine Notwendigkeit der Diskussion und Argumentation gebe”, sagte der Sprecher der Unwort-Jury, Horst Dieter Schlosser, am Dienstag in Frankfurt. “Behauptungen dieser Art sind 2010 zu oft aufgestellt worden, sie drohen, die Politikverdrossenheit in der Bevölkerung zu verstärken.”

So aus der Begründung der Jury, die nicht alternativlos war. Neben “alternativlos” hatten auch “Steuersünder” und “Schwarzsparer” als Begriffe für Bürger, die ihre Konten im Ausland vor dem Staat verstecken, zur engeren Auswahl gezählt. Auch die “Brückentechnologie” für die Atomkraft und das “Sparpaket” der Bundesregierung waren unter den Vorschlägen


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