Es gibt Dinge über deren Nutzen für die Menschheit sich trefflich streiten lässt. Fußpilz zum Beispiel, der Papst, Zecken oder Guido Westerwelle.
Dann gibt es Dinge die überflüssig sind und zudem eine große Gefahr für uns bedeuten: Tsunamis, Erdbeben oder Vulkanausbrüche.
Und dann gibt es Dinge, die sind: sinnfrei, gefährlich, überflüssig.
Unter diese Kategorie fallen für mich die Privatsender mit ihrem täglichen
“Programm” an Dokus, Soaps, Talkshows, Ratgebern etc.
Allen voran das Flagschiff RTL mit seiner neuen Staffel des Dschungelcamps.
Medien und Monetengeile C-Promis die für etwas Kohle und Aufmerksamkeit auch gerne mal Insekten in den Mund nehmen oder in Kakerlaken baden.
Garniert mit dschungeleigener Gruppendynamik.
Und diesmal war es für mich interessant, weil Rainer Langhans mit von der Partie sein sollte. Mal ehrlich Leute. Rainer Langhans die Kommunenikone und Symbolfigur der außerparlamentarischen Opposition
Tut mir Leid, ich war noch nie ein Fan von Herrn Langhans und jetzt weiß ich auch warum. Und ich verstehe auch ehrlich gesagt wieso er Hass Mails bekommt. Auch wenn er noch so wortreich seine Teilnahme zu erklären versucht.
angeblich geht es ihm nur um “die Kommune-Erfahrung”, die er möglichst vielen Menschen zeigen will.
Er wolle in der Sendung, in der Semiprominente Mutproben ablegen müssen, zeigen: “Eine Bewusstseinserweiterung in der zunehmend virtuellen Welt ist heute der erste Schritt. Die jungen Leute machen das bereits. Sie leben in Communitys. Sie leben nur zu einem kleineren Teil in der Real World – die ist zu lieblos.”
Die Internet-Community sei im Vergleich regelrecht “liebevoll”, denn “erweiterte Kommunikation wird Liebe. Nehmen wir nur mal die 500 Millionen Facebook-Freunde. Das ist doch das, was wir damals gelebt haben: Alle lieben alle. Ich bin Optimist genug, um das jetzt schon zu sagen. Die anderen werden das morgen sehen.”
Quelle
Sorry Herr Langhans, lassen sie es. Für mich zeigt es nur ihre Unglaubwürdigkeit und Oberflächlichkeit. Flucht in die virtuelle Welt, weil die reale zu lieblos ist. Gut, dass die virtuelle Welt so viel liebevoller ist.
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